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	<title>Sub Salzburg</title>
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	<description>Wir schaffen Raum!</description>
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		<title>ABC Wien Solifest 25.4 &#8211; 28.4</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 12:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anarchist Black Cross Soli-Festival im EKH, Wien!
Mehr Infos unter http://www.abc-wien.net/?p=608


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anarchist Black Cross Soli-Festival im EKH, Wien!</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos unter http://www.abc-wien.net/?p=608</strong></p>
<p><strong><a href="http://subsalzburg.blogsport.eu/files/2013/04/abc.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1462" src="http://subsalzburg.blogsport.eu/files/2013/04/abc.jpg" alt="" width="1024" height="724" /></a><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>In Grind We Crust/Love Hardcore Hate Homophobia</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/03/29/in-grind-we-crustlove-hardcore-hate-homophobia/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 19:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://subsalzburg.blogsport.eu/?p=1436</guid>
		<description><![CDATA[12. 4.2013
19:30: KüfA (Küche für Alle)
20:00: Lesung &#8220;Topf und Söhne&#8221;
Dannach: Failed Suicide Plan &#8211; Hardcore
UKB: 5€
&#160;
13.4.2013
18:00 Küfa
19:00: Film &#8220;Squat 69 &#8211; 500 Stenkastende Autonome&#8221;
Dannach: Konzert mit Bördöm &#8211; Crust Punk
und Catholic Guilt &#8211; Hardcore Crust Punk
UKB: 5€
&#160;
Selbstverständnis
Wir sind eine Gruppe von herrschaftsfeindlichen Individuen, die  sich zum Ziel gesetzt hat, libertäre Politik und unkommerzielle Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12. 4.2013</p>
<p>19:30: KüfA (Küche für Alle)</p>
<p>20:00: Lesung &#8220;Topf und Söhne&#8221;</p>
<p>Dannach: Failed Suicide Plan &#8211; Hardcore</p>
<p>UKB: 5€</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>13.4.2013</p>
<p>18:00 Küfa</p>
<p>19:00: Film &#8220;Squat 69 &#8211; 500 Stenkastende Autonome&#8221;</p>
<p>Dannach: Konzert mit Bördöm &#8211; Crust Punk</p>
<p>und Catholic Guilt &#8211; Hardcore Crust Punk</p>
<p>UKB: 5€</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Selbstverständnis</h1>
<p>Wir sind eine Gruppe von herrschaftsfeindlichen Individuen, die  sich zum Ziel gesetzt hat, libertäre Politik und unkommerzielle Kultur  im Raum Salzburg zu verbreiten und zusammenzuführen.</p>
<p>Ein respektvoller Umgang miteinander bietet für uns die Basis dazu.  Das bedeutet für uns, dass wir auf unseren Shows keine wie auch immer  geartete Diskriminierung tolerieren werden. Übergriffiges Verhalten  aufgrund von Geschlecht, Sexualität, Herkunft, Aussehen etc. kann zum  Ausschluss  der Veranstaltung führen. Was als Übergriff zählt, wird  einzig und allein von der_den betroffenen Person_en definiert. Solltest  du belästigt werden oder unterdrückerischem Verhalten ausgesetzt  sein/solches beobachten, melde dich am Infostand – Dort findest du  Menschen die dir helfen und dich unterstützen werden – oder tut euch  zusammen und werdet selbst aktiv. Denn Anarchie bedeutet für uns nicht,  dass es keine Regeln geben sollte, sondern dass wir keinen  aufgezwungenen Gesetzen folgen und unser Zusammenleben gemeinsam und im  Konsens entscheiden.</p>
<p>Da wir einen antikapitalistischen und unkommerziellen Anspruch haben,  gefällt es uns zwar nicht, einen Fixpreis an Eintritt zu nehmen,  allerdings werden sämtliche Einnahmen den auftretenden Künstler_innen  zugute kommen, um ihre Ausgaben zu decken. Sollten dabei wider Erwarten  Überschüsse entstehen, gehen diese in zukünftige Veranstaltungen bzw.  (Anti-)Politische Projekte und Antirepressionsarbeit.</p>
<p>Des Weiteren ist es uns wichtig, zu erwähnen, dass es keine  Hierarchien zwischen den Künstler_innen, dem Publikum und dem  Organisationsteam geben soll. Wir haben alle Verantwortung und tragen  gemeinsam zum Gelingen der Veranstaltung bei. Falls du Interesse daran  hast, Aufgaben bei kommenden Veranstaltungen zu übernehmen und/oder dich  an der Organisation zu beteiligen, melde dich  unter                                   <a href="mailto:sloth-booking@riseup.net">sloth-booking@riseup.net</a>.</p>
<p>In diesem Sinne: Für die Soziale Revolution! Für die Anarchie!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Kuscheln mit der FPÖ</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/03/28/kein-kuscheln-mit-der-fpo/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 19:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
KEIN KUSCHELN MIT DER FPÖ
&#160;
lm Vorfeld der Landtagswahlen am 5. Mai gibt es schon  verschiedene Annäherungsversuche der FPÖ an die SPÖ. Strache deutete etwa im Februar an, dass er sich eine Koalition mit der SPÖ nach der Wahl durchaus vorstellen könnte.
&#160;
Und Gabi Burgstaller erwiderte die Annäherungsversuche auch prompt. Sie schloss zwar eine Koalition aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- P { margin-bottom: 0.21cm; } -->&nbsp;</p>
<p><strong>KEIN KUSCHELN MIT DER FPÖ</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>lm Vorfeld der Landtagswahlen am 5. Mai gibt es schon  verschiedene Annäherungsversuche der FPÖ an die SPÖ. Strache deutete etwa im Februar an, dass er sich eine Koalition mit der SPÖ nach der Wahl durchaus vorstellen könnte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und Gabi Burgstaller erwiderte die Annäherungsversuche auch prompt. Sie schloss zwar eine Koalition aus, eine ,,Kooperation&#8221; sei aber durchaus vorstellbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn Strache seitdem (wohl aus wahltaktischen Gründen) zurückgerudert ist: Die SPÖ darf den Lockrufen der Rechten auf keinen Fall nachgeben. Eine Koalition mit der FPÖ wäre ein Garant für mehr Sozialabbau, Rassismus und einen generellen Ruck nach rechts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Deswegen: <em><strong>KEINE KOALITION UND AUCH KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER FPÖ!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diskutiere mit Mitgliedern verschiedener sozialdemokratischer Oganisationen über das Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>WANN: <em><strong>Mittwoch, 3. April 2013, ab 19.00 Uhr</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>WO: <em><strong>Café SUB, Müllner Hauptstrasse 11, Salzburg</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DER </strong><em><strong>„FUNKE“ </strong></em><strong>FREUT SICH AUF EUER KOMMEN UND EINE SPANNENDE DISKUSSION!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SUBsTanz VOL.2</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 14:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[31.3.13
Denkmal Salzburg, Nonntalerhauptstr. 1
17:00 &#8211; Film
20:00 Konzert &#8211; Todeskommando Atomsturm &#38; Dizzy High 3

Es wird mal wieder ein Punk Konzert veranstaltet. Am 31.3.2013 treten im DENKMAL 2 Bands auf:
DIZZY HIGH 3 aus Salzburg und  TODESKOMMANDO ATOMSTURM aus München!
Es gibt Musik und Küche für Alle ab 20:00 und ab 17:00 den Film Für eine andere Welt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>31.3.13</strong></p>
<p><strong>Denkmal Salzburg, Nonntalerhauptstr. 1</strong></p>
<p><strong>17:00 &#8211; Film</strong></p>
<p><strong>20:00 Konzert &#8211; Todeskommando Atomsturm &amp; Dizzy High 3</strong></p>
<p><a href="http://subsalzburg.blogsport.eu/files/2013/03/endgültigerflyerallebands-Kopie.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1424" src="http://subsalzburg.blogsport.eu/files/2013/03/endgültigerflyerallebands-Kopie-724x1024.png" alt="" width="724" height="1024" /></a></p>
<p>Es wird mal wieder ein Punk Konzert veranstaltet. Am 31.3.2013 treten im DENKMAL 2 Bands auf:</p>
<p>DIZZY HIGH 3 aus Salzburg und  TODESKOMMANDO ATOMSTURM aus München!</p>
<p>Es gibt Musik und Küche für Alle ab 20:00 und ab 17:00 den Film <em>Für eine andere Welt</em>. Für den ganzen Spaß zahlt ihr einen Unkostenbeitrag von 5 € &#8211; die Bands brauchen auch ihr Spritgeld.</p>
<p>Essen, Sticker und Pamphlete kriegt ihr gegen freie Spende. Am Infotisch gibts außerdem noch Bücher, Zeitschriften, T-Shirts etc.</p>
<p>Während des Konzerts und der Afterparty gibt&#8217;s für Notfälle einen Safer Space, wohin sich Personen zurückziehen können, denen es gerade nicht so gut geht, bzw die sich von irgendwem unangenehm bedrängt oder sonstwie mies behandelt fühlen.</p>
<p>Falls ihr euch von jemandem (sexuell) belästigt fühlt oder beobachtet, dass eine andere Person belästigt wird, meldet auch am Infotisch oder an der Bar und/oder holt eure Freund_innen und werdet selbst aktiv! Wir dulden kein sexistisches, rassistisches, homophobes oder sonstwie beschissenes Verhalten auf unseren Veranstaltungen und haben keinen Bock auf Leute, die andere nicht mit Respekt behandeln. Wir gehen gemeinsam dagegen vor und helfen euch notfalls auch dabei, Arschlöcher rauszuschmeißen. Außerdem steht für solche Fälle jederzeit der Safer Space zur Verfügung.</p>
<p>Falls ihr Lust habt, auch mal Konzerte zu organisieren, oder selbst Musik macht und nach dem nächsten Auftritt sucht, oder wenn ihr uns einfach sympathisch findet, könnt ihr euch auch bei uns melden.  Fragt am Infotisch oder schreibt uns einfach eine email an sloth-booking(at)riseup.net</p>
<p>Mehr Informationen über uns und unsere nächsten Projekte findet ihr bald auf unserem blog.</p>
<p>Bis dann, alles Liebe</p>
<p>Sloth Booking Team</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Women reclaim the Night!</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/02/24/women-reclaim-the-night-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 18:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
FRAUENBRUNCH: 10.00-15.00 Uhr, @KHG, Wr.-Philharmonikergasse 2
FRAUENDEMO: 17:00 Uhr, Ulrike Gschwandtner Straße/ vor Arge Kultur
FRAUENFEST:  DJANE CUPERSUL &#8211; MASH UP TRASH DISCO! 20:00 @Hosi, Gabelsbergerstrasse 26
Am 8. März gehört die Stadt den Frauen &#8211; selbstbestimmt, lautstark und zahlreich!
Heuer findet zum 4. Mal  eine Frauen_demo in Salzburg statt. Diese findet am Abend des 8. März  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://sisterresist.files.wordpress.com/2013/03/reclaim-the-night-thumb-397x298-143984.png" alt="http://sisterresist.files.wordpress.com/2013/03/reclaim-the-night-thumb-397x298-143984.png" /></p>
<p><strong>FRAUENBRUNCH</strong>: 10.00-15.00 Uhr, @KHG, Wr.-Philharmonikergasse 2</p>
<p><strong>FRAUENDEMO</strong>: 17:00 Uhr, Ulrike Gschwandtner Straße/ vor Arge Kultur</p>
<p><strong>FRAUENFEST</strong>:  DJANE CUPERSUL &#8211; MASH UP TRASH DISCO! 20:00 @Hosi, Gabelsbergerstrasse 26</p>
<p><strong>Am 8. März gehört die Stadt den Frauen &#8211; selbstbestimmt, lautstark und zahlreich!</strong></p>
<p>Heuer findet zum 4. Mal  eine Frauen_demo in Salzburg statt. Diese findet am Abend des 8. März  statt, denn wir wollen öffentlich zeigen: Wir Frauen müssen uns auch in  der Nacht nicht verstecken! Denn nur allzu oft wird uns gerade im  Zusammenhang mit VerGEWALTigungen suggeriert , Frauen hä tten in der  Dunkelheit nichts zu suchen. Wir sind aber der Meinung, daß die  Gesellschaft endlich lernen muss, dass schlicht niemand das Recht hat,  über einen anderen Menschen gewaltvoll zu bestimmen! Wir wollen keine  zusätzlichen Strassenlaternen, wir wollen dass Frauen sich frei bewegen  können, ohne sich bedroht zu fühlen. Aus diesem Grund finden wir es auch  wichtig, daß an dieser Demo nur Frauen_Lesben_Trans_Intersex teil nehmen. Wir wollen uns  selber den Raum nehmen der uns zusteht und unsere vielfältigen  Forderungen sichtbar und hörbar, nach außen tragen.<br />
Deshalb wünschen wir uns für dieses Jahr eine breite Beteiligung von  verschiedenen feministischen Frauengruppen/-organisationen und  engagierten/interssierten Individuen.<br />
Nutzen wir unsere unterschiedlichen Ansätze, und treten wir gemeinsam stark auf!<br />
Für eine solidarische, selbstbestimmte und strukturell gerechte Gesellschaft!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Männerrechtler und ihre Verbündeten behaupten, das die Gleichstellung  der Geschlechter längst erreicht sei. Sie deuten Männer kollektiv zu  Opfern um und erklären dem Feminismus, der „männerfeindlichen  Einheitsideologie“, den Kampf. Sie treten für ein biologistisch  begründetes Vorrecht von Männern und die uneingeschränkte  Verfügungsgewalt über Frauen* und ihre Körper ein. Sie veröffentlichen  die Adressen von Frauenhäusern, die als Schutzraum dienen sollen, auf  ihren Blogs, wollen das Frauenwahlrecht rückgängig machen und  Vergewaltigung am liebsten aus dem Strafrecht löschen. Vertreter der  sogenannten Väterrechtsszene in Österreich, wurden rechtskräftig  verurteilt, wegen schwerer Drohung, Stalking und anderen Delikten. Die  Forderung dieser Gruppierungen nach „automatischer gemeinsamer Obsorge“  fand trotz Prostesten von feministischer Seite, teilweise Eingang in die  Neuregelung des Familienrechtspaketes. Es reicht nun aus biologischer  Vater zu sein, um sich einmischen zu können, von Betreuungspflichten  oder Väterkarenz keine Spur. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen, wird von  diesen rechtskonservativen bis rechtsextremen Kreisen, als  Diffamierungsstrategie im Kampf ums Sorgerecht dargestellt, die  betroffenen Frauen als Lügnerinnen denunziert. Sieht man den Tatsachen  ins Auge, ist der gewaltsame Umgang mit Frauen* und Mädchen weit über  diese Gruppierungen hinaus, gesellschaftlicher Standard. Laut einer UN  Woman Studie von 2011, waren 6 von 10 Frauen* im Laufe ihres Lebens,  bereits einmal sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Betroffene werden in  ihrem Umfeld als mitverantwortlich gesehen, die Taten bezweifelt oder  verharmlost, insbesondere wenn eine Solidarisierung mit dem Täter  möglich ist. Frauen* sind ständig sexuellen Anspielungen bis hin zu  Übergriffen ausgesetzt, werden wie Objekte behandelt und dargestellt.  Eine Vergewaltigungskultur verharmlost die Gewalterfahrungen von Frauen*  und zeigt sich in der Verneinung ihrer körperlichen Selbstbestimmung  und Integrität.<br />
Neben den Väterrechtlern, gibt es einige andere Gruppen, welche anti-emanzipatorische Ideologien verfolgen. Eine davon ist HLI  (Human Life International) eine religiöse, rechte Organisation, die  international im Auftrag der katholischen Kirche, Frauen terrorisiert.  Diese sogenannten  „Lebensschützer“ rufen zum Schutz von Zellhaufen und  dem Erhalt der heteronormativen Kernfamilie auf. Sie bedrohen Frauen,  die sich für einen Abbruch entschieden haben und ÄrztInnen, die diese  durchführen. Derzeit führen sie ein EU-weites Volksbegehren gegen  legalen Schwangerschaftsabbruch durch. Abtreibungsverbote sind wie  Zwangssterilisationen, Gebärverbote und Reproduktionstechnologien,  Mittel der Bevölkerungspolitik und ein zentraler Bestandteil der<br />
Frauenunterdrückung. Frauen sterben an den Folgen von unsachgemäßen  Abtreibungen oder weil ihnen eine solche, selbst in medizinischen  Notsituationen aus moralischen oder religiösen Günden verweigert wird.  In Österreich ist Abtreibung lediglich straffrei, nicht aber vollständig  legalisiert, der Paragraph wurde bis heute nicht aus dem Strafrecht  entfernt!</p>
<p>Wir sind gegen den gesellschaftlichen Konsens einer sozialen  Ungleichheit, welcher die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres  Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder anderer  imaginierter Unterschiede, ermöglicht.<br />
Wir sind für eine herrschaftslose Gesellschaft!!</p>
<p>Unsere Kontaktadressen findet ihr unter:</p>
<p><a href="http://sisterresist.wordpress.com/2013/02/24/">http://sisterresist.wordpress.com</a>, <a href="http://sisterresist.wordpress.com/2013/02/24/women-reclaim-the-night/www.oeh-salzburg.at">www.oeh-salzburg.at</a> und <a href="http://www.hosi.or.at/">http://www.hosi.or.at/ </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Solidarität mit der Flüchtlingsbewegung</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/02/10/solidaritat-mit-der-fluchtlingsbewegung/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 10:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
http://refugeecampvienna.noblogs.org/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://refugeecampvienna.noblogs.org/files/2013/02/16_2_refugee-grossdem_flyer.jpg" alt="Flyer für die Demo am 16.2.2013" width="668" height="948" /></p>
<p><a href="http://refugeecampvienna.noblogs.org/">http://refugeecampvienna.noblogs.org/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NOWKR &#8217;13 Den Wiener Akademikerball unmöglich machen!</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/01/22/nowkr-13-den-wiener-akademikerball-unmoglich-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 17:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 1.2.
18:00
Europaplatz, Wien


Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht!
Aufruf zur antinationalen Demonstration gegen den Wiener Akademikerball
„WKR-Ball? FPÖ-Ball? Akademikerball?“ Mit dieser Überschrift beginnt  der offene Brief von Herwig Götschober, in der er die Anmeldung des  Wiener Akademikerballs durch die FPÖ gegenüber internen Kritiker_innen  aus den eigenen Reihen verteidigt. Götschober ist freiheitlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freitag, 1.2.</strong></p>
<p><strong>18:00</strong></p>
<p><strong>Europaplatz, Wien</strong></p>
<p><img src="http://antifaw.blogsport.de/images/poster_web.gif" alt="" /></p>
<div></div>
<p><strong>Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht!</strong><br />
<em>Aufruf zur antinationalen Demonstration gegen den Wiener Akademikerball</em></p>
<p>„WKR-Ball? FPÖ-Ball? Akademikerball?“ Mit dieser Überschrift beginnt  der offene Brief von Herwig Götschober, in der er die Anmeldung des  Wiener Akademikerballs durch die FPÖ gegenüber internen Kritiker_innen  aus den eigenen Reihen verteidigt. Götschober ist freiheitlicher  Bezirksrat in Wien-Leopoldstadt und Burschenschafter der Bruna Sudetia.  Und tatsächlich stiftet der Namenswechsel des Korporiertenballs zum Ende  des Wintersemesters Verwirrung. Denn nach jahrelangen Protesten gegen  das rechtsextreme Treiben in der Hofburg schien es, als würde der  antifaschistische Aktionismus 2012 Früchte tragen. Nachdem der Ball am  Jahrestag der Auschwitzbefreiung stattfand, kündigte die  Betreiber_innengesellschaft der Hofburg an, aufgrund der „politischen  und medialen Dimension, welche die Abhaltung des WKR-Balles in den  letzten Jahren angenommen hat […] für den Korporationsball nach der  Ballsaison 2012 nicht mehr als Veranstaltungsstätte zur Verfügung zu  stehen.“ Doch die Freude über die erfolgreiche Intervention währte nur  kurz. Anfang März verkündete die FPÖ, den Wiener Akademikerball anstelle  des WKR-Balls ausrichten zu wollen.<br />
Dass es sich beim Akademikerball um das gleiche Event mit neuem Namen  handelt, verbergen die Veranstalter keineswegs. Die Adresse wkr-ball.at  führt automatisch zum Wiener Akademikerball und der WKR-Ballausschuss  lädt zum neuen Event mit den Worten: „Der Wiener Akademikerball ist ein  Ball von Korporierten für Korporierte.“ Und das, obwohl es doch  offiziell eine FPÖ-Veranstaltung ist… Als hätte es in der Vergangenheit  nicht schon genug stichhaltige Beweise für die enge Verstrickung von  deutschnationalen Verbindungen und freiheitlicher Partei gegeben,  liefert die FPÖ nun einen weiteren Beleg. Auf die eingangs zitierte  Frage ließe sich somit antworten: WKR-Ball = FPÖ-Ball = Akademikerball.</p>
<p><strong>Männlichkeit, Elitedenken und Vergangenheitspolitik in (Zeiten) der Krise</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick wirkt dieser ganze Kapperlverein ja reichlich  irrelevant: ein Verein von Männern, die um die Wette saufen, sich  gegenseitig das Gesicht aufschlitzen und im Vollrausch über  Großdeutschland, ihre Großväter und Ehre, Freiheit, Vaterland sinieren.  Absolut überholt und unspannend sollte mensch meinen. Doch so  unattraktiv diese ganze Männerbündelei auch wirken mag, es gibt nach wie  vor Schüler und Maturanten, die sich auf genau das einlassen. Und zwar  weil sie sich – vor allem in Zeiten der Krise – etwas davon versprechen.</p>
<p>In einer nach wie vor patriarchal geprägten Gesellschaft wird auf  heranwachsende Burschen Druck ausgeübt, dass sie gewissen  Männlichkeitsbildern entsprechen. Eigenschaften wie Stärke,  (Helden-)Mut, Selbstbeherrschung, Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit  werden bis heute von jungen Männern erwartet. Natürlich haben sich in  den letzten Jahrzehnten einige dieser Merkmale transformiert. In einer  Vielzahl an Familien und Freundeskreisen werden diese Werte aber  ungebrochen hochgehalten. Ein positiver Bezug auf und eine  Identifikation mit diesen Eigenschaften ist die Folge. Eine  übersteigerte Männlichkeit wird von vielen Burschen nicht als  unangemessen, sondern im Gegenteil als erstrebenswert angesehen. Sie  drängen daher danach, dieses männlich-heteronormative Verhalten  möglichst umfassend zu verinnerlichen und auszuleben. Frauen* und  „unmännliche“ Männer haben in diesem Denken keinen Platz. Sie  „verkörpern“ (im wahrsten Sinne des Wortes) das genaue Gegenteil von  dem, was die männlichkeitsaffinen Burschen anzieht. Der weibliche Körper  gilt ihnen als defizitär und schwach, weswegen Frauen* auch nicht als  wehrfähig erachtet werden. Ebenso werden Frauen* charakterlich als  Gegenstück zum Mann gesehen. Gilt es als männlich mutig, beherrscht,  ausdauernd und rational zu sein, werden Frauen* als vorsichtig,  gefühlsgeleitet, wankelmütig und irrational beschrieben. Die führt dazu,  dass alles, was auf diese Burschen „weiblich“ wirkt, wertlos und  zweitklassig erscheint. Eine Ab- und Entwertung von Frauen* und allem  „Nichtmännlichen“ ist die Folge. Burschenschaften machen an diesem Punkt  ein Angebot für Jungen auf dem Weg zur Mannwerdung: Sie bieten  Männlichkeit im Übermaß an. Besonders für Burschen auf der Suche nach  Identität, mit einem noch wenig ausgeprägtem Selbstbild ist dies  verlockend. Hier wird Kameradschaft und (Männer-)Freundschaft fürs Leben  versprochen und eigene Schwächen und Unsicherheiten können durch  abwertendes Verhalten gegenüber Frauen*, den ehrenhaften Zweikampf (Mann  gegen Mann) und übersteigerte Präpotenz kaschiert und überkompensiert  werden. Die Mensur stellt in diesem Sinne die vollendete „Mannwerdung“  eines Burschen dar.</p>
<p>Weiters werben Studentenverbindungen damit Eliteschmieden zu sein.  Und wer möchte in Zeiten von Wirtschaftskrise, Sozialabbau und  verstärkter Konkurrenz am Arbeitsmarkt nicht zu einer privilegierten  Elite gehören? Die allgemeine Verunsicherung um den eigenen  Lebensunterhalt und die Angst vor dem sozialen Abstieg trifft junge  Generationen heute mehr denn je. Auch hier machen Korporationen ein  Angebot: Die Alten Herren der Verbindungen sitzen prominent in Politik,  Wirtschaft und Justiz und üben gehörigen Einfluss auf die Gestaltung der  österreichischen Gesellschaft aus. Seilschaften und Beziehungen sind  bekanntermaßen feste Bestandteile des korporierten Lebens. Ein Job nach  der Uni scheint da so gut wie sicher. Außerdem wird einem das Gefühl  vermittelt „was zu sein“, und zwar etwas besseres. Das wirkt in Zeiten  der kollektiven Entwertung beruhigend auf die verunsicherte Seele und  entlastet zudem das Gewissen von sozialer Verantwortung und Mitgefühl.  Man(n) hält sich für Elite und pflegt den Sozialchauvinismus. Denn Elite  kann es nur dort geben, wo es auch „den Pöbel“ gibt. Und je mehr sich  eine Gruppe als gesellschaftliche Avantgarde sieht, umso  chauvinistischer muss sie das gegenüber denjenigen beweisen, die in  ihren Augen nicht dazu gehören. Dass die elitäre Burschengesellschaft  nichts mit niederen sozialen Schichten zu tun haben will, wird im  eingangs erwähnten Brief von Götschober deutlich, wenn er verspricht,  der Wiener Akademikerball werde – im Gegensatz zu gängigen FPÖ-Events –  keine Veranstaltung „wo der Gemeindebauprolet auftanzen wird“ .</p>
<p>Auch für den ungewissen und ängstlichen Blick in die Zukunft haben  die Korporationen eine Lösung parat: die Vergangenheit – vorzugsweise  die zwischen 1938 und ’45. Natürlich dürfen sie das heutzutage nicht  mehr so offen sagen, wie sie es gerne täten. Deswegen heißt  Großdeutschland nun „der deutsche Sprach- und Kulturraum“, der  Ariernachweis wird ersetzt durch eine Auswahl nach  „populationsgenetischer Gruppierung“ und die strafrechtlich verbotene  Leugnung der Shoah wird zum Kampf für „Meinungsfreiheit“ umgedeutet. Die  geänderten Begriffe dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der  großdeutsche Geist in den Verbindungen weiterspukt und weiterhin als  primärer politischer Orientierungspunkt dient. So verwundert es nicht,  dass de facto jeder namhafte Neonazikader der zweiten Republik in  Verbindungen war und rechtsextreme Morde nach 1945 einen auffällig hohen  „Korporationshintergrund“ hatten.</p>
<p>Burschenschaften bieten also in einer turbulenten Zeit von  kapitalistischer Krise und verschärfter Konkurrenz jungen Männern mit  mangelnd ausgebildeten Charakterstrukturen etwas an, das ihnen fehlt:  nämlich Identität und Orientierung. Diese Identität ist männlich, elitär  und deutsch. Die Kehrseite dieser Identität sind Ausgrenzung und  (strukturelle) Gewalt gegen diejenigen, die dem nicht entsprechen, das  heißt: gegen Frauen, Homo- und Transsexuelle, sozial Benachteiligte,  Migrant_inen und Jüd_innen. Damit sind Burschenschafter die Spitze eines  reaktionären Eisberges im Umgang mit verschärften  Krisenkonstellationen. Sexismus, Elitarismus/Sozialchauvinismus und das  Rückbesinnen auf „die gute alte Zeit (des NS)“ sind gängige Muster in  der zugespitzten Konkurrenz – nicht nur am rechten Rand, sondern gerade  aus der bürgerlichen Gesellschaft heraus. Im Verteidigungskampf um  bestehende Privilegien und das bisschen angesparten Wohlstand beruft  sich das bürgerliche Subjekt verzweifelt auf eine Identität, die ihm  Status, Arbeit und Geld erhalten soll. Und so tönt es nicht nur im  korporierten Milieu: Als erstes mögen doch bitte Frauen vom Arbeitsmarkt  an den Herd verschwinden oder lieber Teilzeit statt Vollzeit arbeiten,  das gesellschaftliche Vermögen solle nicht an „Sozialschmarotzer_innen“  verprasst werden und in puncto Beschäftigungspolitik gab es doch schon  mal eine Zeit als Massenarbeitslosigkeit – u.a. durch den Bau von  Autobahnen – effektiv bekämpft wurde. Dies sind Statements aus der Mitte  der Gesellschaft. Die deutschnationalen Verbindungsbrüder spitzen  dieses massenhaft verankerte Denken nur in besonderer Weise zu.</p>
<p><strong>Ob völkisch oder kulturalistisch: Rassismus tötet!</strong></p>
<p>Ein weiteres Merkmal, das sich bis heute in rechtsextremen  Verbindungen finden lässt, ist Rassismus. Historisch vertraten  deutschnationale Burschenschaften einen Rassismus, der „Rasse“ aus der  Biologie des Menschen heraus definierte. Nach den Greueltaten des NS  konnte an diese Inhalte nicht mehr nahtlos angeknüpft werden. Zu  barbarisch waren die rassistischen und antisemitischen Exzesse der  Nazis. In den letzten Jahrzehnten wandelte sich daher der Rassismus  unter Federführung der – überwiegend aus dem studentischen Milieu  stammenden – Neuen Rechten. Die Neue Rechte etablierte die Konzepte des  Ethnopluralismus und des kulturellen Rassismus und sie entkoppelten  damit oberflächlich Nationalismus und Rassismus vom völkischen  Biologismus. Statt Blut-und-Boden-Ideologie werden nun Ethnien mit  angestammten und natürlichen Territorien propagiert. Statt einer  Rassezugehörigkeit anhand von Genen werden Menschen anhand kultureller  Zugehörigkeit kategorisiert. Diese ideologische Transformation breitete  sich in den vergangenen Jahrzehnten vom rechts-akademischen Spektrum in  den Mainstream der Gesellschaft aus. Dort wurden Kulturalismus und  Ethnopluralismus von bürgerlichen Alltagsrassist_innen wohlwollend  aufgenommen und reproduziert. Die Unverfänglichkeit über Kultur und  territoriale Zugehörigkeit zu reden geht schließlich wesentlich  einfacher über die Lippen als das alte Nazivokabular von Volk und Rasse.  Gemeint ist in den allermeisten Fällen das gleiche. Ging es im „alten“  Rassismus darum, dass es keine Vermischung von „Rassen“ geben sollte,  heißt es nun, die Kulturen sollten erhalten und daher nicht vermischt  werden. Dachte die Blut-und-Boden-Ideologie den Volkskörper mit einem  gewissen „Lebensraum“ zusammen, geht es im Ethnopluralismus darum,  Ethnien und Kulturen einem abgesteckten Territorium zuzuordnen. Kultur  wird zur zweiten, unveränderlichen Natur der Menschen und argumentiert  somit fast identisch wie der biologische Rassismus.</p>
<p>Migration ist dem modernisierten wie dem traditionellen Rassismus  ein Dorn im Auge. Nachdem es als common sense gilt, dass gewisse  Kulturen feste, unveränderliche Eigenschaften besitzen, folgt daraus für  die Alltagsrassist_innen, dass diese mit der hiesigen Kultur  unvereinbar sind. Mit anderen Worten: Die „Kulturfremden“ gehören  abgeschoben; nicht wegen ihrer Hautfarbe, sondern wegen ihrer  kulturellen Andersartigkeit. Der grassierende antimuslimische Rassismus  greift z.B. nicht primär biologistische Muster auf, sondern argumentiert  kulturalistisch. Jene Migrant_innen, die nicht abgeschoben werden,  müssen sich an kulturellen Maßstäben messen lassen. Gilt eine  Herkunftskultur als faul oder ungebildet, lässt sich damit ökonomische  Ungleichheit einwandfrei legitimieren. Ein schlechter bzw. gar kein Job  oder eine geringere Bezahlung sind die Folge. Ursache und Wirkung werden  vertauscht. Nicht die Rassist_innen sind Schuld an der Ausgrenzung,  sondern die Ausgegrenzten wegen ihrer angeblichen kulturellen  Eigenschaften.<br />
Auch die staatliche Migrationspolitik nutzt diese Argumentation.  Lagersysteme, Schubhaft und Abschiebungen werden in erster Linie nicht  als Maßnahmen staatlicher Herrschaft und Kontrollmechanismen begriffen,  sondern als Folge des Verhaltens von Migrant_innen. Abgeschoben wird  wegen angeblich grassierendem Asylmissbrauch und kaserniert wird, um die  lokale Bevölkerung vor dem (kriminellen) Verhalten der Migrant_innen zu  schützen. Ein weiteres Mal wird nicht Rassismus als Ursache der  Maßnahmen benannt, sondern dem Verhalten der Migrant_innen  zugeschrieben.</p>
<p>Besonders in Zeiten der Krise verschärft sich die rassistische  Frontstellung. Die mittlerweile alltägliche Hetze gegen Griech_innen und  ihre angeblich faule und dekadente Art bedient sich unverhohlen  kulturell-rassistischer Motive. Dies dient dem Zweck, in der  nationalstaatlichen Konkurrenz die eigenen Privilegien und den  nationalen Standort zu verteidigen. Solidarität wird zum Fremdwort.  Wohlstand soll es nur für eine_n selbst, höchstens noch fürs eigene  Kollektiv geben. In der Verteidigung des eigenen Wohlstands und der  eigenen Privilegien sind Rassist_innen fast alle Waffen recht. Die  Stimmung heizt sich – nicht nur in der FPÖ-Wähler_innenschaft – auf,  wenn es um Rettungsschirme und Schuldenerlasse geht. Ebenso kochen die  Gemüter, wenn es in den einschlägigen Schundblättern mal wieder um  Asylmissbrauch geht. In einem solchen Klima rassistischer  Verbalaggression ist es zum rassistischen Übergriff dann nur noch ein  kleiner Schritt.</p>
<p><strong>There is no alternative: Grenzenlose Solidarität!</strong></p>
<p>Für eine radikale Linke muss die aktuell verschärfte Krisensituation  praktische Konsequenzen haben. Zum einen muss klar sein, dass der  hiesige rassistische Mob, der täglich gegen Asylmissbrauch, „faule  Südländer_innen“ und „kulturfremde“ Migrant_innen hetzt, auf der anderen  jenseits der Feindeslinie steht. Deshalb: „Nein, wir lieben dieses Land  und seine Leute nicht!“<br />
Weiters gilt es einer in die Jahre gekommenen Parole wieder Leben  einzuhauchen: Solidarität muss praktisch werden – und zwar mit den  verschiedenen antirassistischen Kämpfen, die aktuell an verschiedenen  Orten mit verschiedenen Mitteln geführt werden. Dazu ist es notwendig ,  die nach wie vor bestehenden Unterschiede zwischen antifaschistischer  und antirassistischer Teilbereichspolitik zu reflektieren und zu  überwinden. Der Kampf um globale Bewegungsfreiheit ist genauso  Bestandteil emanzipatorischer Politik wie die Kritik an Staat und  Kapital. Konsequenterweise muss die antirassistische Betätigung mit der  Logik von Nationalstaaten brechen. Denn der Kampf gegen Abschiebungen  und die Festung Europa ist im innersten Kern antinational. Die  Bemühungen um globale Bewegungsfreiheit machen nämlich nur dann Sinn,  wenn sie auf die Abschaffungen von Nationen als  bürgerlich-kapitalistische Konstrukte abzielen. Erst mit dem Fokus auf  die Abschaffung von Nation und kapitalistischer Standortlogik wird  antirassistische Politik zu einem wirklich grenzen- und schrankenlosen  Unterfangen. Solange der Nationalstaat und die Nation als Ideologie  nicht angegriffen werden, betreibt antirassistische Politik leider nur  einen sich permanent wiederholenden Kampf gegen Windmühlen.</p>
<p>In diesem Sinne gilt es eine antinationale und – im wortwörtlichsten  Sinne – grenzenlose Solidarität zu praktizieren! Diese Solidarität gilt  den verschiedenen Kämpfen gegen rassistische Ausgrenzung, Abschiebungen  und für globale Bewegungsfreiheit. Diese Solidarität gilt aber ebenso  denjenigen sozialen Kämpfen, die von der kapitalistischen Krise und von  dem EU-Spardiktat weit mehr betroffen sind, als die mitteleuropäischen  Mitgliedsstaaten.</p>
<p><strong>Gegen den Wiener Akademikerball als Sammelbecken reaktionärer Krisenlösungen.<br />
Hoch die grenzenlose, antinationale Solidarität und für den Kommunismus!<br />
Freitag, 1. Februar 2013 // 18:00 Uhr // Europaplatz, Wien</strong></p>
<p>Infos auf: <a href="http://nowkr.at/">nowkr.at</a> und <a href="http://umsganze.org/">umsganze.org</a></p>
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		<title>Demo gegen Burschenbundball</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 15:32:01 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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19. Januar 2013 &#8211; 18:00



AEC Platz, Linz

Game over Burschenbundball
In Linz laden am 19. Januar 2013 akademische Burschenschaften,  Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins  „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl  repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als  &#8220;kleine Hofburg&#8221; bezeichnet.
Der Burschenbundball ist nach [...]]]></description>
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<p><strong>Game over Burschenbundball</strong></p>
<p>In Linz laden am 19. Januar 2013 akademische Burschenschaften,  Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins  „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl  repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als  &#8220;kleine Hofburg&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Der Burschenbundball ist nach dem Wiener  Korporationsball, seit heuer Wiener Akademikerball (&#8220;neuer Name selbe  Scheiße&#8221;), eine der größten Veranstaltungen der deutsch-völkischen  Männerbünde in Österreich. Diese fungieren gleichzeitig als  Schnittstelle zwischen organisiertem Neonazismus und dem &#8220;legalen&#8221;  Rechtsextremismus der FPÖ. So sind viele Größen der Neonazisszene auch  Burschenschafter, aber auch die FPÖ rekrutiert Nachwuchs aus den  burschenschaftlichen Reihen. Wie sich auch gut an der Anzahl der  Burschenschafter im Parlament, den Landtagen und Gemeinderäten erkennen  lässt. Ihre zahlreichen Verstrickungen in Politik und Wirtschaft und  nicht zuletzt die Orte, an denen sie feiern und sich vernetzen können,  zeigen, dass es sich bei den Burschenschaften keineswegs um ein  Randphänomen handelt.</p>
<p>Trotz aller burschenschaftlicher Legenden  stellt der Antisemitismus seit der Gründung der „Urburschenschaft“ 1815  ein konstantes Element dar. Heute äußert sich dieser zwar versteckter,  aber deswegen nicht weniger drastisch. Etwa dann, wenn von geheimen  Machthaber_innen die Rede ist, die im Hintergrund die Fäden ziehen,  oder wenn Menschen andere, angeblich jüdische, Merkmale zugeschrieben werden.</p>
<p>Der überaus größte Teil der deutschnationalen Verbindungen  (Burschenschaften) schließt Frauen* grundsätzlich aus ihren Reihen aus  und betrachtet diese, gerade auch auf Bällen, nur als schmückendes, auf  ihren Körper reduziertes, Beiwerk.<br />
Durch ihr halsstarriges Beharren auf patriarchalen Strukturen stecken  sie Frauen* und Männer* immer noch in Schubladen und reproduzieren den  Mythos von den natürlichen Unterschieden und (patriachalen) Hierarchien  zwischen den Geschlechtern. Abgrenzung und Abwertung von nicht  heterosexuell lebenden Menschen und Frauen* gehören zum  Standardrepertoire deutschnationaler Verbindungen und dienen der  Aufrechterhaltung ihres „heroischen und ehrenhaften“  Männlichkeitsbildes.</p>
<p>Am 19. Jänner wollen wir um 18 Uhr am ARS Electronica Platz (AEC)  gemeinsam gegen diese Unzmutbarkeit demonstrieren. Mehr Infos zur Demo  findest du unter antifa.servus.at oder über <a href="mailto:akgb@riseup.net">akgb@riseup.net</a>.</p>
<p>Wir verwenden in diesem Text den Stern (*) um das Konstrukt  Geschlecht aufzudeken und um allen Geschlechtsidentitäten ihren Raum in  unserer Sprache zu geben.</p>
<p>AK gegen das Korporationsunwesen</p>
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		<title>Antifeminismus und Männerbündelei</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2013/01/05/antifeminismus-und-mannerbundelei-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2013 12:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Konstitutive Merkmale für die Allianzen zwischen Abtreibungsgegnern, Burschenschaftern und Väterrechtlern.
Vortrag von Judith Goetz
Wenngleich Abtreibungsgegner, Burschenschafter und Väterrechtler auf  den ersten Blick historisch, ideologisch wie auch in der politischen  Agitation wenig Gemeinsamkeiten aufweisen, zeigt sich bei genauerer  Betrachtung, dass gerade der in ihren Reihen kultivierte Antifeminismus  sowie auch die unterschiedlich ausgeprägte Männerbündelei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konstitutive Merkmale für die Allianzen zwischen Abtreibungsgegnern, Burschenschaftern und Väterrechtlern.</strong></p>
<p><strong>Vortrag von Judith Goetz</strong></p>
<p>Wenngleich Abtreibungsgegner, Burschenschafter und Väterrechtler auf  den ersten Blick historisch, ideologisch wie auch in der politischen  Agitation wenig Gemeinsamkeiten aufweisen, zeigt sich bei genauerer  Betrachtung, dass gerade der in ihren Reihen kultivierte Antifeminismus  sowie auch die unterschiedlich ausgeprägte Männerbündelei große  Ähnlichkeiten aufweisen. Zudem ist ihre gesellschaftliche Akzeptanz  sowie auch ihre (immer noch andauernde) politische Relevanz als Teil  eines immer stärker werdenden antifeministischen Backlashs zu sehen, der  zunehmend versucht, die feministischen Errungenschaften der letzten  Jahrzehnte in Frage zu stellen. Nicht zuletzt zeigen sich diese  Allianzen auch immer wieder durch ihre Überschneidungen zu FPÖ und BZÖ,  die sich als politisches Sprachrohr für die Interessen der jeweiligen  Gruppe einsetzen oder, wie im Falle der deutschnationalen  Burschenschafter, einen Großteil ihres Personalreservoirs aus diesen  Reihen rekrutieren.</p>
<p>Der Vortrag wird ideologische Gemeinsamkeiten, ausgewählte Beispiele  personaler Überschneidungen und Vernetzungen sowie mögliche  Protestformen gegen diese Gruppen behandeln.</p>
<p>Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschafterin und arbeitet  zu den Themenbereichen Rechtsextremismus, Gedenkpolitik und Gedenkkultur  in Österreich sowie zu feministischen / frauen-politischen  Fragestellungen.</p>
<p>Ort: Sub<br />
Termin Mo 14.01.2013<br />
Zeit: 19.30 Uhr<br />
Open for all gender.</p>
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		<title>Nie wieder Küchentisch!</title>
		<link>http://subsalzburg.blogsport.eu/2012/11/13/nie-wieder-kuchentisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 20:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufruf zur Kundgebung gegen die Lichterkette der fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen am 8. Dez. 2012
Der Anlass
Für den 8. Dezember 2012 planen die KlerikalfaschistInnen(1) und  FeministinnenhasserInnen von Jugend für das Leben, Human Life  International (HLI) und Co. ihre traditionelle Lichterkette vor dem  Landeskrankenhaus Salzburg. Unter dem Vorwand „abgetriebener Kinder” zu  gedenken, versuchen sie, Frauen*, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufruf zur Kundgebung gegen die Lichterkette der fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen am 8. Dez. 2012</strong></p>
<p><strong>Der Anlass</strong></p>
<p><em>Für den 8. Dezember 2012 planen die KlerikalfaschistInnen<sup>(1) </sup>und  FeministinnenhasserInnen von Jugend für das Leben, Human Life  International (HLI) und Co. ihre traditionelle Lichterkette vor dem  Landeskrankenhaus Salzburg. Unter dem Vorwand „abgetriebener Kinder” zu  gedenken, versuchen sie, Frauen*, die über ihren eigenen Körper  bestimmen wollen, als Mörderinnen abzustempeln. Sie sollen dabei nicht  ungestört sein – wir rufen zur Gegenkundgebung auf.</em></p>
<p>Als  Motivationshilfe, sich an einem wahrscheinlich saukalten Dezemberabend  auf die Straße zu stellen während auf dem Gehsteig gegenüber rechte  Abtreibungsgegner-Innen mit Fackeln wacheln, beten, schlecht Trompete  spielen und vielleicht ihren Weihbischof<sup>(2) </sup>herzeigen, sei euch Folgendes mitgegeben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wir bestimmen selbst!</strong></p>
<p>Die  Möglichkeit, Schwangerschaftsabbrüche sicher durchführen zu lassen, ist  für Frauen* absolut notwendig. Jede Frau muss für sich selbst  entscheiden können, ob und wann sie bereit ist Kinder zu bekommen. Die  VeranstalterInnen der Lichterkette am 8. Dezember fordern u.a., dass  keine Verhütungsmittel benutzt werden. Ohne Verhütung kann die  „natürliche“ Fruchtbarkeit einer “durchschnittlichen” Frau so aussehen,  dass sie ca. zehn Kinder gebiert, die sie jeweils ca. zwei Jahre lang  stillt – da gehen sich keine eigenen Interessen, kein eigenes Leben mehr  aus.Wir wollen nicht zurück ins 19. Jahrhundert, und Frauen* sind keine  Gebärmaschinen!</p>
<p>Wenn  Abtreibungen, wie von den KlerikalfaschistInnen gefordert, unter Strafe  stehen, werden sie trotzdem durchgeführt. Und zwar oft – besonders wenn  die betroffene Frau nicht viel Geld hat – ohne professionelle  medizinische Betreuung, auf nicht sterilen Küchentischen, mit  ungeeigneten Instrumenten.</p>
<p>Bevor  in Österreich Anfang 1975 die Fristenlösung in Kraft trat – laut der  Schwangerschaftsabbrüche bis zur zwölften Woche straffrei sind – gab es  in vielen Krankenhäusern ganze Abteilungen mit Frauen*, die wegen  „fiebriger Unterleibserkrankungen“ gekommen waren. Diese  „Unterleibserkrankungen“ waren die Folge nicht professionell und sauber  durchgeführter Schwangerschaftsabbrüche, und viele Frauen* und Mädchen*  starben daran. Vorher mussten sie sich aber oft noch mit den Bullen  auseinandersetzen, die sie am Krankenbett wegen der verbotenen  Abtreibung terrorisierten.</p>
<p>Derzeit  ist es in Salzburg so, dass Frauen* in der Gynmed im LKH medizinisch  korrekt durchgeführte Abbrüche machen lassen können, die allerdings  leider nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Ein so  durchgeführter Abbruch ist medizinisch ein harmloserer Eingriff als eine  Blinddarmoperation. Diese Möglichkeit ist den AbtreibungsgegnerInnen  von Jugend für das Leben, HLI, der Christenpartei Österreichs (CPÖ)  &amp; Co. ein Dorn im Auge. Sie erwarten von Frauen*, sich als  Brutkästen für Patriarchat und “Vaterland” herzugeben, sich aufzuopfern,  lächelnd auf ein eigenes Leben zu verzichten und geduldig jeden Scheiß  zu ertragen, denn „der Herrgott will es ja so“.</p>
<p><strong>Harmlose Kerzerlschlucker/Innen?</strong></p>
<p>In  Salzburg geben sich die selbsternannten “Lebensschützer”als harmlose  KerzerlschluckerInnen, die einmal im Monat vor dem LKH „friedlich  beten“. Mit Gebeten sind allerdings noch keine Kliniken geschlossen  worden. Wohl aber durch andere HLI-Strategien, die Psychoterror gegen  Frauen*, die auf dem Weg in eine Klinik sind, Telefone anzapfen und  umleiten, Rufmord, Kliniken mit dubiosen Methoden in den Konkurs  treiben, Klagen gegen Ärzt_innen, Klinikpersonal und Aktivist_innen  umfassen. Fundamentalistische Abtreibungsgegner haben in den USA auch  schon Ärzte erschossen. Soviel zum Thema „Lebensschutz“.</p>
<p>Vor einigen Jahren war auf der feministischen Homepage <em>wolfsmutter.at</em> zu lesen: „Die ‚Neue Rechte‘ in den USA hat den Schulterschluss mit  Leuten dieses Schlages schon lange vollzogen. HLI-Organisationen werden  von Bush unterstützt – und umgekehrt. […] Und plötzlich gehäuft  auftretende Abtreibungsverbote in diversen Staaten der USA sind nur die  Vorläufer dessen, was auf die Frauen weltweit noch zukommt!“ Im  diesjährigen US-Wahlkampf ließen die Republikaner_innen durchblicken,  was sie von Frauen*rechten halten – hier sei an Todd Akin erinnert, und  an seine These, dass Frauen* bei einer „wirklichen“ Vergewaltigung ja  gar nicht schwanger werden könnten, und an Richard Mourdock, der meint,  eine Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung sei ein Geschenk Gottes.  Es brauchen also nur irgendwo die noch größeren Idioten an die Macht  kommen, und es sieht schlecht aus mit Schwangerschaftsabbrüchen. In  Österreich sind Verbündete von HLI &amp; Co u.a. Bischof Schönborn,  Ewald Stadler, HC Strache, Wolfgang Bergmann vom <em>Standard</em>,  der ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs Karl Korinek, der  Salzburger Adelige Georg Mayr-Melnhof sowie diverse ÖVP-  Politiker_innen.</p>
<p>Wenn ihr das nächste Mal überlegt, ob ihr am 1. Samstag im Monat<sup>(3)</sup> früh aufstehen und an der Kundgebung für den freien Zugang zu  Schwangerschaftsabbrüchen teilnehmen sollt, dann denkt daran: wenn  Jugend für das Leben, HLI und ihre Verbündeten in Kirche, Politik und  Wirtschaft keinen Gegenwind bekommen, kann es schnell gehen, und wir  Frauen* und Mädchen liegen, wenn wir eine ungewollte Schwangerschaft  beenden wollen, wieder blutend am Küchentisch. Die Möglichkeit zur  Selbstbestimmung über die Gebärfähigkeit ist die Basis für Kämpfe um  Emanzipation in anderen Bereichen!</p>
<p>Interessant  ist in dem Zusammenhang auch, dass eine Antifa-Demo meistens viel mehr  Leute mobilisieren kann, als eine Aktion gegen die frauen*hassenden  KlerikalfaschistInnen. Kämpfe für den Zugang zu  Schwangerschaftsabbrüchen werden offenbar häufig als etwas  wahr-genommen, das eine_n selbst eh nicht so betrifft, und als nicht so  revolutionär wie die letzte Anti-Nazi-Demo. Das ist ein Fehler.  Revolutionär ist, wenn um die Selbstbestimmung über das eigenen Leben,  Handeln, Denken und den eigenen Körper gekämpft wird. Darum geht es bei  Pro Choice. Direkt betroffen ist ca. die Hälfte der Menschheit –  indirekt sind es alle.</p>
<p><strong>Widerstand!</strong></p>
<p>Es  bleibt nicht viel mehr zu sagen als: kommt zur Kundgebung am 8.  Dezember beim Krankenhaus! Zeigen wir den Fundis, dass sie unter  Beobachtung stehen, und dass sie mit Widerstand zu rechnen haben. Noch  immer haben sie Angst vor der Überfremdung ihres „Volkskörpers“, noch  immer haben sie Angst vor Frauen*, die nicht unterworfen und gebrochen  sind. Zeigen wir ihnen, dass sie zu Recht Angst haben – dass es Leute  gibt, die an einer neuen Gesellschaft von freien Menschen arbeiten, in  der ihr unterdrückerisches SpießerInnentum keinen Platz haben wird.</p>
<p><strong>Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!</strong></p>
<p>Pro-Choice-Kundgebung:</p>
<p>Wo: Landeskrankenhaus/Müllner Seite</p>
<p>Wann: 8. Dezember 2012, 15:45 Uhr</p>
<p><em>(1)  Wir schreiben von “KlerikalfaschistInnen”, und nicht von  “Klerikalfaschist_innen”, weil andere Geschlechter als “Mann” und “Frau”  in ihrem Weltbild nicht vorkommen und sie keine Unterscheidung zwischen  sozialem und biologischem Geschlecht zulassen. </em></p>
<p><em>(2) Still not </em><em>lov</em><em>ing Andreas Laun!</em></p>
<p><em>(3)</em><strong> Jeden 1. Samstag im Monat, 10-11h, LKH/Müllner Seite: Pro-Choice-Kundgebung.</strong></p>
<p>Für  mehr Informationen über HLI, Jugend für das Leben, deren Verbündete,  und Widerstand gegen die fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen:</p>
<p>http://infoladensalzburg.files.wordpress.com/2012/06/reader_1000_2012.pdf</p>
<p>http://die-abtreibung.at.tf</p>
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