Umgang mit Sexismus und sexualisierten Übergriffen

In den letzten Jahren stand es immer wieder zur Debatte, wie wir als SUB-Kollektiv mit Sexismus und sexualisierten Übergriffen umgehen. Wir haben uns immer wieder mit der Thematik befasst und wollen nun in diesem Text den neuesten Stand unserer Reflexionen vorstellen.

Sexismus und sexualisierte Übergriffe sind ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Solche Denkstrukturen kommen leider auch bei Mitgliedern der linken Szene vor (ob unbewusst oder bewusst).
Egal in welcher Form sexuelle Gewalt auftritt (ob körperlich oder auch verbal) – Sie sollte nicht hingenommen werden!

Die Nachbearbeitung von derartigen Übergriffen kann für die Betroffenen sehr belastend sein. Dies soll vermieden werden und daher so rücksichtsvoll und sensibel wie möglich behandelt werden. Die Intention der Täter*innen sollte hier keine Rolle spielen. Auch (oder vor allem) betrunken sein oder andere Wahrnehmungsstörungen der Täter*innen legitimieren nicht deren Handeln.
Es wäre wünschenswert, jede übergriffige Person würde kooperativ handeln und bei Ansprechen ihrer Tat einsichtig sein, ihr Handeln reflektieren und dies zukünftig ändern.
Leider ist dies jedoch nicht immer der Fall.
So zeigen sich Täter*innen oft unkooperativ oder die Situation ist für die betroffene Person so belastend, dass dieser Weg der direkten Konfrontation keine Option ist.
In solchen Fällen kann der/die Betroffene selbstverständlich den Kontakt zu Mitgliedern unseres Kollektivs suchen und seine Wünsche äußern. Die Mitglieder unseres Kollektivs sind per Konsens verpflichtet, unabhängig zur Beziehung zu den Täter*innen den Betroffenen beizustehen.
Wir schmeißen auch ohne zu zögern Personen aus dem Lokal. Falls das Barpersonal verwickelt ist, darf das keinen Unterschied beim Umgang mit dem Vorfall machen.

Auf Diskussionen mit den Täter*innen gehen wir in dieser Situation nicht ein, da das belastend für die Betroffenen sein kann und erfahrungsgemäß nicht zielführend ist. Es liegt dabei auch in der Verantwortung anderer SUB-Besucher, aufmerksam zu sein und geschlossen gegen Sexismus in jeder Form vorzugehen. Wenn euch etwas seltsam vorkommt, ist es immer besser, einmal mehr nachzufragen als einmal zu wenig!

Im nächsten Plenum wird über den Vorfall reflektiert und bei Bedarf werden weitere Maßnahmen besprochen. Auf Wunsch kann die übergriffige Person auch zum Plenum eingeladen bzw. ausgeschlossen werden. Wenn sich die betroffene Person weiter mit dem Fall befassen will, kann sie persönlich kommen, aber auch über Vertrauenspersonen agieren.

Teile der linken Szene vertreten den Ansatz, dass alle weiteren Maßnahmen allein von den Betroffenen beschlossen werden sollen. Wir wollen uns jedoch vorbehalten, untragbare Personen auch dann auszuschließen, wenn der/die Betroffene mit einem Vorfall bereits abgeschlossen hat.
Die Entscheidung dem/der Betroffenen zu überlassen, führt außerdem oft dazu, dass über den Ausschluss hinaus keine Besserung der Täter*innen angestrebt wird. Das kann von den Täter*innen zwar nicht erwartet werden, aber wir als Sub Kollektiv wollen das ermöglichen.

Es sollte bei der Aufarbeitung primär um die Hilfe für die Betroffenen und Sensibilisierung des Umfelds gehen, weniger um die Bestrafung der Täter*innen. Es ist uns wichtig (soweit dies möglich ist), auch einen Umdenkprozess bei den Täter*innen anzustoßen, was die Taten nicht relativiert. Es geht darum, die Verhältnisse zu ändern und nicht darum, Personen auszusperren.
Im Idealfall soll es möglich sein, Personen wieder in die Szene zu integrieren, sofern es ersichtlich ist, dass sie ihr Verhalten reflektiert und geändert haben. Da jeder Fall individuell zu behandeln ist, möchten wir dafür keine allgemein geltenden Regeln aufstellen. In jedem Fall jedoch sollte mit Rücksicht auf die betroffenen Personen gehandelt werden.

Wir glauben, dass mit diesen Maßnahmen ein möglichst konstruktiver Ansatz für solche Fälle geschaffen wird. Wenn ihr Ideen beisteuern wollt oder etwas daran auszusetzen habt, freuen wir uns über eine Erweiterung unseres Blickfelds.

Ein lebendiger Diskurs untereinander ist unverzichtbar um einen Umgang mit solchen Situationen zu verbessern. Ein Fehlen dieses konstruktiven Austausches führte zu einem unzureichenden Umgang mit dieser Thematik.
Wir glauben auch, dass dies einer der Punkte ist, die in der Vergangenheit in Salzburgs linker Szene dazu geführt hat, dass die Situation nicht optimal behandelt wurde. Zu leicht ist es bei diesen Themen möglich, dass die sachliche Ebene aus den Augen verloren wird und auf eine emotionale Basis übergeht.
So wurde von unserer Seite mancher durchaus gerechtfertigter Kritik kein Gehör geschenkt.
Da zu viele verschiedene Standpunkte vorhanden waren, war es uns damals nicht möglich, einen passenden Umgang zu finden.

Wir haben lange diskutiert, sind aber zu keinem Konsens gekommen, was dazu führte, dass wir nicht bzw. unzulänglich reagiert haben. In dem Streit um eine gute Umgangsform mit der Thematik blieben auch die Bedürfnisse betroffener Personen auf der Strecke, was vermieden hätte werden können.
Im Endeffekt brach die Kommunikation mit anderen Personen der linken Szene Salzburgs gänzlich ab, was den Weg zur Besserung zusätzlich erschwerte.

In Zukunft werden wir unser Konzept mit dem Umgang mit sexuellen Übergriffen konsequent in die Tat umsetzen. Wir brauchen jede einzelne Person, um effektiv gegen Sexismus vorzugehen und ihn zu zerschlagen.

Wenn wir alle zusammenarbeiten, können wir dies in die Tat umsetzen!

Die Rote Garde in Wien. Robert Foltin(Buchvorstellung mit Autor)

Samstag, 18.03.2017: 19:00 im Sub Salzburg

Die Rote Garde in Wien
Ja, es hat auch hier revolutionäre Zeiten gegeben! Nach der Ausrufung der Ungarischen Räterepublik scheint auch in Wien die Revolution vor der Tür zu stehen. Aber ein Mord und konterrevolutionäre Machenschaften beanspruchen die jungen Revolutionärinnen und Revolutionäre …
Rezitatorische Darbietungen aus einem historischen Roman über die revolutionäre Zeit 1918 / 1919.
Robert Foltin: „Die Rote Garde in Wien.“ edition grundrisse. 978-3-9501925

 

 

Vortrag vom Barfuß Bataillon

xupoluto-tagma-war-against-war-04-2015-english-frontpage-kopieDer Militärdienst in Griechenland ist für gesunde Männer zwischen 18 und 45 Jahren verpflichtend. Wer verweigert, kann mit einer Strafe von 6000 Euro vom Steueramt rechnen und muss vor das Militärgericht. Dieses Prozedere wird so oft wiederholt sooft die Einberufung verweigert wird.
Xupoluto Tagma (Barfuß Bataillon) ist ein antimilitaristisches Kollektiv aus Ioannina im Nordwesten Griechenlands. Seit 2010 treten sie für die Totalverweigerung von Militär- als auch Zivildienst ein. Und das nicht unter der Berufung auf zivile Rechte, sondern im Kampf gegen Militär, Kieg, Staat, Kapitalismus, Grenzen und Nationalismus. „Wir legen unsere Körper und unseren Verstand nicht in die Hände unseres Klassenfeindes“
Mehr zum Thema findet ihr in der englischsprachigen Broschüre „War against War“. http://xupolutotagma.squat.gr/files/2015/04/xupoluto-tagma-war-against-war-04-2015-english.pdf
Im letzten Jahr wurde eine weitere Broschüre, unter dem Titel „greek militarism in the age of Syriza“, herausgegeben. Hier wird die Rolle von Syriza unterstrichen, welches auch von Genoss*innen aus dem anarchistischen, antiautoritären und autonomen Bewegung ein „gutes Image“ hatte und als progressive politische Macht verstanden wurde.
http://xupolutotagma.squat.gr/files/2016/04/xupoluto-tagma-greek-militarism-in-the-age-of-Syriza-04-2016.pdf

Jetzt ist das Barfuß Bataillon wieder auf Tour und gastiert am 17. November in Salzburg, am 20. In Linz und am 21. In Wien.

Thema im Vortrag ist auch die Verbindung des Griechischen Staates zum Syrienkrieg und die Rolle des Militärs in die Flüchtlingslagern und Haftzentren, welche alle dem Verteidigungsministerium unterstehen.

Der Vortrag in Salzburg findet um 19 Uhr im SUB statt. Dazu gibts was Gutes von der Vokü. Kommen und weitersagen!

Statement

Zunächst:

Ein etwas verspätetes Dankeschön, dass ihr an unserem sechsten Geburtstag im Jazzit so zahlreich erschienen seid und mitgefeiert habt!
Auch ein Danke an die Bands, das Jazzit, sowie allen Menschen die an der guten Stimmung beigetragen haben.
Es war uns ein Fest!
Dennoch gab es ein paar Ungereimtheiten vor der Tür und wir sehen uns gezwungen, eine kurze Stellungnahme zu den Ereignissen zu geben.

Vorweg:

Wir finden es bedauerlich, wie die ganze Situation entstanden ist. Und, dass nun Vorwürfe gegen das SUB und ein Mitglied des Kollektivs im Raum stehen, bei denen sich Menschen entscheiden müssen, auf welcher Seite sie stehen.

Über das SUB
Das SUB ist vor sechs Jahren von Personen gegründet worden, die sich nicht in vorhandenen Strukturen einordnen wollten. Das SUB hat es sich damals, wie heute, unter anderem zur Aufgabe gemacht, einen Freiraum zu bieten. Sowie einen Raum zu bieten, in dem Menschen frei von Konsumzwang, Sexismus, Rassismus und Homophobie aufeinander treffen und einen gemütlichen Abend in Gemeinschaft verbringen und sich informieren zu können.
Wir können aber nicht alles nachvollziehen, was Mensch in seiner/ihrer Freizeit macht und können uns daher nur Problemen annehmen, die wir sehen oder die direkt an uns herangetragen werden.
Durch unsere offene Grundstruktur können wir also nie vollkommen ausschließen, dass Vorfälle passieren und tun unser Bestes diesen entgegenzuwirken, sie zu vermeiden bzw. wenn es möglich ist: Probleme und Vorfälle aufzuarbeiten und zu lösen.

Über Defma
Das SUB hat sich in den sechs Jahren immer wieder mit dem Defma-Konzept befasst und eine Zeit lang wurde es auch angewendet. Wir waren mit den darauf folgenden Entwicklungen nicht zufrieden und haben von einer dauerhaften Einführung abgesehen. Wir finden das Konzept nicht grundlegend schlecht und legen genauso viel Wert darauf Betroffene zu schützen. Durch unsere offene Grundstruktur bieten wir aber einen Raum für unterschiedlichste Menschen, die auch mal unterschiedlicher Meinung sein dürfen! Daher sehen wir die Definitionsmacht in einem heterogenen Raum nicht als optimale Lösung an um Vorfälle aufzuarbeiten. Es soll keine Stimmung herrschen, wo jede/r aufpassen muss was er/sie sagt und wie er/sie es sagt! Wir wollen und wünschen uns stattdessen von allen Gästen aktive Rücksichtnahme, das beinhaltet auch einzuschreiten und Leute anzusprechen, wenn jemandem Situationen komisch vorkommen!

Wie wir mit Übergriffen umgehen
Wenn ein Vorfall vorliegt, wird die beschuldigte Person aus dem Sub verwiesen. Wenn ein Verdachtsfall kommuniziert wird und die betroffene Person sich nicht sicher fühlt, wird der/die Beschuldigte aus dem Sub, für den entsprechenden Abend verwiesen (wenn das von der betroffenen Person auch gewünscht wird). Spätestens beim nächsten Plenum wird der Verdacht thematisiert. Dabei werden die nötigen Schritte für eine weiterführende Auseinandersetzung, sowie der weitere Umgang mit der beschuldigten Person beschlossen. Die Perspektive der Betroffenen sowie der Beschuldigten ist uns hierbei wichtig! Wir tun unser Möglichstes eine befriedigende Lösung für die Betroffenen zu finden.
Als Kollektiv finden wir, dass das die beste Lösung ist, um eine faire und vor allem individuelle Bearbeitung von Vorfällen und somit einen sicheren Raum für alle Personen zu ermöglichen.
Wir beschließen GEMEINSCHAFTLICH, wer hinaus geschmissen wird und wer nicht. Trotzdem haben wir in manchen Fällen versäumt, richtig zu reagieren und unser Verhalten dementsprechend zu reflektieren.

Abschlussbemerkung
Wir haben uns mit den Anschuldigungen befasst, und zwar unmittelbar nach dem Herantragen. Es wurde durchaus versucht mit den Kollektiven zu kommunizieren, was aber fehlgeschlagen ist. Ein Treffen mit den AnschuldigerInnen sollte stattfinden, der Terminvorschlag wurde jedoch nicht wahrgenommen und es wurde stattdessen mit einem Boykottaufruf reagiert. Wir verstehen dieses Vorgehen nicht, befassen uns aber weiterhin mit der Situation und den Anschuldigungen.
Wenn ihr nicht sicher seid was wahr oder falsch ist, was gut und böse ist, oder was Links oder nicht-Links ist, dann laden wir gerne dazu ein, euch Vorort ein Bild der Lage zu verschaffen.

In diesem Sinne,
Das SUB-Kollektiv

Das Sub wir 6!

13346982_1067743729959109_5376206197145615784_n

 

 

 

 

 

 

 

Und wieder einmal jährt sich der Tag, an dem Salzburg ein wenig schöner wurde. Das SUB wird sechs Jahre alt und lädt zum Mitfeiern ein.

Dank der unglaublichen Freundlichkeit des JazzIts dürfen wir dieses Jahr auf ihre Location zugreifen.

Beschallt werden wir von der Klub77-Crew und Konzerten von 4 Straight, Jukeboxx Riot & Gehörsturz!

Wie immer machen wir alles auf den letzten Drücker und freuen uns daher, wenn ihr das Event noch teilts und ordentlich promotet!!

Wir freuen uns auf euch und einen entspannten Abend!

das SUB-Kollektiv

Neue Öffnungszeiten

Das Sub hat in Zukunft leider NUR NOCH FREITAGS von 20 Uhr bis maximal 4 Uhr geöffnet!
Für Konzerte, Vorträge oder andere Veranstaltungen kann natürlich weiterhin auch gerne an anderen Tagen geöffnet werden.

AntiRep-Baisl am 05.12.2015

ACAP – All Cops Are Pfeifenköpfe

29. August 2015, Rosenheim: Neonazis um die Partei „Die Rechte“ werden durch antifaschistische Blockaden daran gehindert, zu demonstrieren. Im Zuge der Gegenaktionen werden lokale Aktivist_innen festgenommen. Tatvorwurf: Eierwerfen aka. „versuchte schwere Körperverletzung“ und Beleidigung aka. „Du Pfeifenkopf“. Während die versuchte schwere Körperverletzung fallen gelassen wurde, kostet die Beleidigung nach aktuellem Stand 1500 Euro.

Ein erneuter Versuch der bayrischen Behörden legitimes antifaschistisches Engagement zu illegalisieren.

Deswegen: Zeigt euch solidarisch! Kommt alle am 05. Dezember, bringt Leute mit und lasst Geld da, damit die betroffene Person nicht auf den Kosten sitzen bleibt!

 

Und nicht vergessen: 09:00 Uhr morgens – Fundis ärgern! Und 16:00 Uhr auch!
https://infoladensalzburg.wordpress.com/2015/11/12/aufruf-zur-pro-choice-kundgebung-am-5-12-2015/

Lock-Picking Meisterschaft!!

Seit einiger Zeit beherbergt das SUB jeden letzten Mittwoch im Monat einen Lockpicking-Workshop! Bei diesem, nun nennen wir es Sport 😉 , geht es darum mit Geschick und Präzision Schlösser zu öffnen. Aber natürlich nicht um irgendwo Einzubrechen, oder Räder zu klauen, sondern nur aus Spaß an der Freude.

Der Verband ‚Openlocks.at‘ veranstaltet jedes Jahr Meisterschaften, die letztes Jahr eine Person aus der Workshopcrew im SUB gewonnen hat. Somit fällt es unseren Lockpickern zu, heuer diese Meisterschaft auszurichten.

Deswegen wird diese am 24.10.  im SUB stattfinden. Offen ist ab 12 Uhr, losgeht es um 13.00! Interesierte und begeisterte ZuschauerInnen sind herzlich wilkommen 🙂

https://www.facebook.com/events/433718723494156/

 

SOLI-BAISL für Bettlerinnen und Bettler

Die Inhalte der Medien werden nun seit einiger Zeit von der Flüchtlingskrise dominiert. Dabei ist die Problematik der BettlerInnen und Notreisenden in Salzburg jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Jedoch wird ihre Situation, auch nach dem Bettelverbot in der Innenstadt, immer brisanter. Nicht nur dass der Winter vor der Tür steht ist ein Problem für die Notreisenden. Nachdem sie im Juli von ihrem Lagerplatz unter der Lehener Brücke vertrieben wurden, müssen sie nun auch ihren Platz bei der S-Bahn Station in Mülln räumen. Einen Ausweichplatz stellt die Stadtpolitik jedoch nicht in Aussicht. Sie verfolgt stattdessen eine Politik die dem Motto „Aus den Augen, Aus dem Sinn!“ folgt.

Zynisch ist, wer sagt:“BettlerInnen? Das ist sowas von Juni 2015!“. Wir sagen dazu:“ NEIN! Unsere Solidarität ist keine Modeerscheinung!“ Aus diesem Grund findet am 10.10.15, ab 20.00 Uhr, im SUB-Salzburg ein weiteres Soli-BAISL statt. Dabei gibt’s nicht nur romantischste SUB Atmosphäre sondern auch eine Dreifachkonzert von CAPTAIN’S DIARY, TWO ON GLUE, und JACK ROOTS!

Buchvorstellung und Diskussion, Samstag, 3. Oktober, 19 Uhr im SUB

Autonome Theorie – Theorie der Autonomen?

Autonome sind Teil vieler Bewegungen: Die Autonomia in Italien, die Autonomen in Deutschland, der Schwarze Block in den USA und zuletzt sogar in Ägypten. Sie gelten als der militante Flügel sozialer Bewegungen oder als Jugend- oder Subkultur. Trotzdem gab und gibt es eine lebendige Text- und Theorieproduktion.In diesem Buch werden Theoriestränge vorgestellt, die in den autonomen Szenen diskutiert werden, abgehobener Zynismus wie die Wertkritik und die Antideutschen genauso wie Strömungen, die in frühere und aktuelle Bewegungen intervenieren wie der Operaismus, der Anarchismus, der autonome Antiimperialismus, der Insurrektionalismus und anderes. Am Beispiel konkreter Kämpfe und Auseinandersetzungen werden die unterschiedlichen Theoriegeschichten nachgezeichnet, die sich in Wechselwirkung mit dem autonomen Aktivismus entwickelten.

Robert Foltin: Autonome Theorie – Theorie der Autonomen?

Wien: Mandelbaum Verlag.
Robert Foltin schreibt über autonome Theorien und über soziale Bewegungen in Österreich.
robertfoltin.net

 

05. September AntiRep-Baisl!

Das nächste AntiRep-Beisl wird in Solidarität mit den Antifaschist_innen, die in Rosenheim festgenommen wurden, stattfinden.

Neonazis um die Partei „Die Rechte“ versuchten letzten Samstag in Rosenheim mit einer Demonstration ihre rassistische Propaganda zu verbreiten. Dank Blockaden durch Nazigegner_innen schaffte die Demo nur rund 150 Meter. Leider kam es zu min. einem körperlichen Angriff durch Nazis auf Gegendemonstrant_innen und zu einigen Festnahmen durch die Polizei. Dabei sind antifaschistische Aktivist_innen mit lächerlichen Vorwürfen konfrontiert. Z.B. wie Beleidigung wegen der angeblichen Aussage „Du Pfeifenkopf“ und dem Vorwurf der versuchten schweren Körperverletzung aufgrund eines angeblichen Eierwurfs. Allein die Beleidigung kann bei einer Verurteilung ca. 1500 Euro kosten.

Das sind erneute Versuche legitimes antifaschistisches Engagement in Bayern zu illegalisieren!

Wir dürfen uns das weder gefallen noch uns davon von den Straßen vertreiben lassen!

Deswegen: Zeigt euch solidarisch! Kommt alle am 05. September, bringt Leute mit und lasst Geld da, damit die Betroffenen nicht auf den Kosten sitzen bleiben!

 

Remember: Getroffen hat es ein paar – Gemeint sind wir alle!

DAS SUB WIRD FÜNF!!!

11693823_891129524287198_1774030557495067511_nFreund*innen des Subs,

MARK YOUR CALENDARS – von 10. bis 12. Juli feiern wir unser 5-jähriges Bestehen!!
Kaum zu glauben, 5 Jahre hat das SUB sich erhalten können und nur durch eure fleißigen Spenden war dies möglich, ein fettes DANKE dafür!
Wir möchten dies mit euch feiern, und zwar ein ganzes Wochenende lang!

** FREITAG, 10. Juli: **
Lesung aus dem Buch „Die Misere hat System: Kapitalismus“ der Gruppen gegen Kapital und Nation (https://gegen-kapital-und-nation.org/die-misere-hat-system-kapitalismus), anschließende Diskussionsrunde und VoKü.
Offen ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

** SAMSTAG, 11. Juli: **
Fette fette fette Party mit gleich DREI wunderbaren Acts:
– Dead City Radio (Punk)
– Ragged Lapped (Punkrock)
– The Gurkenkaiser (Gurkenbeats)
Alles diesmal, und nur diesmal, ganz exklusiv und ausnahmsweise, nicht akustisch sondern mit Schlagzeug und gscheid laut!
Außerdem: VoKü und TOMBOLA!!!
Offen ab 20 Uhr, Konzerte ab 21 Uhr.

** SONNTAG, 12. Juli: **
Katerpicknick im Volksgarten ab 14 Uhr. Bring your own food, drinks & Decken! Wir bringen Musik und einen Grundstock an Nahrung (natürlich alles vegan).
Bei Schlechtwetter Ersatzprogramm zu Hause im Bett.

Natürlich – same as always – Getränke und Eintritt gegen freiwillige Spenden.
Des wird fett, wir gfrein uns!!

Euer SUB – Salzburg

Bitte keine Hunde ins Sub Mitbringen

Liebe Substis,

In letzter Zeit hatten wir ein Problem mit Hunden. Nein, genauer: Hunde hatten ein Problem mit dem Sub. Wir finden es nicht tiergerecht, wenn Hunde dem Betrieb im Sub ausgesetzt sind: Es ist laut, stickig, verraucht und am Boden liegen oft Glasscherben, Bierpfützen und andere Sachen, die für die Tiere nicht gut sind. Deshalb bitten wir euch im Allgemeinen: Überlegt euch gut, ob es für Eure Hunde gut ist, wenn ihr sie ins Sub mitbringt. Im Speziellen haben wir beschlossen, beim Freitagsbetrieb und bei Konzerten keine Hunde im Sub zu erlauben.

Auf gutes Miteinander, auch mit den Tieren:
Euer Sub Team

Instrumentenversteigerung zugunsten der Refugees an der Alpensntraße

Liebe Substis!

Wir hatten wohl noch nie eine so große Resonanz auf einen Beitrag wie der zum Refugee-Camp in Salzburg Süd (https://www.facebook.com/subsalzburg/posts/879785028754981). Danke fürs teilen und die vielfachen Hilfsangebote. Wir haben zum Beispiel 3 besondere Schmankerl an Sachspenden bekommen, auf die ihr jetzt in einer stillen Auktion bieten könnt:

1. Gitarre Cort G210 im Neuzustand in Schwarz, mit frischen Saiten und einer Tragetasche
2. Dunlop Cry Baby mit Ein/Aus LED und True Bypass
3. Eine Djembe
Es handelt sich um eine Stille Auktion, das heißt ihr sendet uns per Privatnachricht euer Gebot. Damit auch nicht-Facebook-User_innen teilnehmen können geht’s auch per Email: subsalzburg@riseup.net

Bitte nur ernst gemeinte Angebote und seid nicht zu geizig denn der Erlös geht selbstverständlich an die Refugees.

Also möge das bieten beginnen!

wah cord2 cord cord 3

 

Solinetz- Flohmarkt im Volxheim

flyerflohmarkt2 Kopie

 



Upcoming Events

  • Keine Termine.

Sub Öffnungszeiten

Jeden Fr 20:00 Uhr: Sub Baisl

Für Konzerte, Vorträge oder andere Veranstaltungen kann natürlich auch gerne an anderen Tagen geöffnet werden.

Kein Hunde im Bais erlaubt!!!

Informationen über regelmässige Termine anderer Gruppen im Sub wie Lockpicking, und Co findet ihr auf unserem Blog.

Kommt vorbei und bringt euch ein, das Sub lebt von und mit euch!!

Kontakt:

Sub Salzburg
Müllnerhauptstraße 11b
5020 Salzburg

Bankverbindung:
IBAN: AT8145010 00003105087
BIC-Code: VBOEATWWSAL
Volksbank Salzburg

subsalzburg@riseup.net
PGP public-key:
http://subsalzburg.blogsport.eu/sub/subsalzburgriseup-net-pgp-public-key/

Termitinitus.org

Termitinitus des pfeift